Je älter unsere Gesellschaft insgesamt wird, desto häufiger treten Gedächtnisprobleme auf. Ob aufgrund unseres stressigen, modernen Lebensstils oder aufgrund der hohen Erwartungen, die wir oder andere an uns selbst stellen, werden sich immer mehr Menschen dieser Problematik bewusst. Die Last wird von der Gesellschaft als Ganzes getragen. Allein in den USA werden die jährlichen Kosten auf etwa 100 Milliarden Dollar geschätzt.
Ginkgo biloba ist eine der ältesten Pflanzen der Welt, und Huperzin A wird aus dem Moos Huperzia serrata gewonnen. Beide Nährstoffe werden in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrtausenden verwendet.
Ginkgo biloba: Ein Extrakt aus den Blättern des Ginkgo Baums, der ursprünglich im Süden und Osten Chinas wächst, heute jedoch fast überall beheimatet ist, hat antioxidative Eigenschaften und hilft so, die Nervenzellen vor etwaigen Schäden zu schützen. Die aktiven Bestandteile der Blätter hemmen darüber hinaus den Blutplättchen aktivierenden Faktor (PAF) und unterstützen dadurch einen normalen Blutfluss.
Huperzin A ist ein Alkaloid, das in Huperzia serrata (einem Moos, das in den kühlen Bergregionen Chinas wächst) gefunden wird. Die molekulare Struktur von Huperzin A (HupA) ist gut erforscht, und man konnte zeigen, dass Huperzin klare Vorteile in Bezug auf die Gehirnleistung sowie die Konzentrationsfähigkeit aufweisen kann.
Die Wirkung von HupA beruht darauf, dass sie sich genau an der Stelle an das Acetylcholinmolekül anlagert, an der normalerweise AChE, das Enzym, das Achetylcholin abbaut, wirken würde. Die Halbwertszeit von HupA ist länger als die von AChE, so dass letztere unwirksam wird. Infolgedessen bleibt Acetylcholin länger erhalten und kann sich daher länger auf die Gedächtnisleistungen positiv auswirken.
Man kann also sagen, dass Huperzin A die erste Verteidigungslinie für die Nervenzellen darstellt. Sein Wirkmechanismus unterscheidet sich von anderen Naturstoffen, die ein gesundes Gedächtnis unterstützen, da es direkt an der Stelle wirksam ist, an der die Botenstoffe übertragen werden, und dazu beiträgt, einen ausreichenden Acetylcholinspiegel zu gewährleisten.
Beide Nährstoffe sollten in einem optimalen Verhältnis zueinander kombiniert werden, um die Wirksamkeit des jeweiligen Nährstoffes zu erhöhen. Besonders hilfreich kann eine solche Kombination für Menschen der Babyboom-Generation sein, die heute um die 60 Jahre alt sind, da sie besonders mit dem modernen, stressigen Lebensstiel zu kämpfen haben.
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